Naturschutzgruppe Alta Rhy

Gruezi und herzlich willkommen ...

... am Alta Rhy in Diepoldsau

Wasserprojekt Schulen 2018

Die Naturschutzgruppe Alta Rhy führt in Zusammenarbeit mit Schulklassen aus Diepoldsau diesen Frühling das Projekt „Wasser“ durch, eines unserer lebensnotwendigsten Elemente.

Die Schülerinnen und Schüler der 4. und 5. Klassen Schulhaus Kirchenfeld arbeiten draussen am Böschachkanal und Sickerkanal. Diese Gewässer werden auf Wassertiere hin untersucht und daraus Erkenntnisse über die Wasserqualität oder eben daraus resultierende weitere Massnahmen erhoben.

Die ersten Wasserproben sind bereits untersucht und warten auf deren Auswertung.

Sind wir gespannt auf die Ergebnisse, die hier in diesen Grenzerhütten präsentiert oder klar am Wassertag (16. Juni 2018) erklärt werden.

Wir danken allen Lehrpersonen und ihren Schülerinnen und Schülern sowie den vielen freiwilligen Begleitpersonen für ihren grossen Einsatz bei diesem Projekt.

Naturschutzgruppe Alta Rhy

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Kiebitze in Diepoldsau

In der Schweiz leben nur noch gut rund 130 Brutpaare von diesem Vogel. Einige dieser Flugkünstler sind im Schweizer Ried zu beobachten, wo schon mit Erfolg Brutkörbe aus Eisen zum Einsatz kommen, um die Gelege der Kiebitze vor Räubern wie Füchsen oder Krähen zu schützen. Auch in Diepoldsau sind seit kurzem diese einzigartigen Flugkünstler zu sehen und auch dort haben sie die Metallkörbe angenommen.k-DSC_0032

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Altvogel Weibchen (© Marcel Burkhardt)

Altvogel Weibchen (© Marcel Burkhardt)

Amphibienwanderung 2018

Quelle: https://www.naturwelt.org Achtung Krötenwanderung

Achtung Krötenwanderung bei der Balgacherstrasse und beim Kriessner Wäldli!

Amphibienwanderung Balgacherstrasse – Zeitlich beschränktes Fahrverbot Die Wanderung der Kröten und Frösche beginnt dann, wenn die Nächte nicht mehr zu kalt sind und regnerisches Wetter herrscht. Ein solcher Wanderschwerpunkt gibt es zwischen Balgach und Diepoldsau. Damit die Tiere von den Fahrzeugen auf der Balgacherstrasse nicht überfahren werden, wird die Balgacherstrasse, je nach Witterungsverhältnissen, ab sofort jeweils abends ab 18.00 Uhr bis ca. 23.00 Uhr für den motorisierten Verkehr in beide Richtungen gesperrt. Der Verkehr muss über Widnau in beide Richtungen umgeleitet werden. Je nach Witterung kann ein Unterbruch der Wanderung stattfinden. Bei solchen Unterbrüchen wird die Balgacherstrasse nicht gesperrt. Im Interesse der Tiere hoffen wir auf das Verständnis der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer.

Auch beim Kriessner Wäldli sind viele Kröten unterwegs. Leider schaffen es viele nicht über die Strasse, weil dort aktuell nicht gesperrt wird. Wir bitten die Autofahrer, ihr Tempo massiv zu drosseln, damit die Kröten wenigstens eine kleine Überlebenschance haben. Der durch schnell vorbei fahrende Fahrzeuge verursachte Luftdruck kann für die empfindlichen Kröten ebenfalls tödlich sein.

HV Naturschutzgruppe Alta Rhy 17. Februar 2018 im Kafi K Diepoldsau

Start HV: 18.15 Uhr
Ort: Kafi K, Diepoldsau

Referat Rheindelta und Hauptversammlung

«Rheindelta – Das Naturschutzgebiet im Wandel der Jahreszeiten». Am Samstag, 17. Februar 2018, um 20.00 Uhr, lädt Markus Grabher im Kafi K mit wunderschönen Bildern zu einer Entdeckungsreise an die Rheinmündung am Bodensee ein. Er ist ein hervorragender Kenner unserer Gegend, leitet er doch ein Umweltbüro, das viele Projekte in der Region realisiert. Vorgängig, um 18.15 Uhr, findet die Hauptversammlung der Naturschutzgruppe statt. Auch Nichtmitglieder sind zu einem oder zu beiden Teilen herzlich eingeladen.

Waldwiehnacht im Tannewäldli

Am Samstag, 23. Dezember 2017, laden wir alle ganz herzlich zu einer Weihnachtsfeier im Tannewäldli beim Fussballplatz ein. Kommen Sie mit Familie, Kindern oder Freunden warm angezogen und mit Laternenlicht um 18.00 Uhr zur Feier. Mit Gesang, Musik und viel brennendem Holz stimmen wir uns auf die kommenden Festtage ein. Die kleinen Zuhörer erwartet eine spannende Weihnachtsgeschichte.
Dieser Anlass findet bei jeder Witterung statt.

Naturschutzgruppe Alta Rhy

Waldwienacht 23.12.2016

Waldwienacht 23.12.2016

Ein Herz für Schwalben, Tagblatt 03.11.2017

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Um unter dem Flachdach des sechsstöckigen Hochhauses arbeiten zu können, kam der Hubretter der Feuerwehr Mittelrheintal zum Einsatz. (Bilder: Maya Seiler)

DIEPOLDSAU – Das sechsstöckige Gebäude der Casa Invest ist mit 30 bis 40 Schwalbennestern eine der grössten Kolonien weitherum. Jetzt wurden Nisthilfen eingerichtet.

Am Samstag fragte man sich, warum der Hubretter der Feuerwehr an der Werkstrasse im Einsatz war. Gab es einen Brand im Hochhaus der Casa Invest?
Zum Glück diente der Einsatz der Feuerwehr einem ganz andern Zweck. Für einmal halfen Angehörige der Feuerwehr, die bedrohten Nistplätze von Mehlschwalben zu sichern. Der Initiant der Aktion, der 84-jährige Jäger und Naturfreund Stephan Hutter, hatte vor 20 Jahren die Dachwohnung des Bürogebäudes an der Werkstrasse gekauft; seither beobachtet er mit Freude die Schwalben, die jeden Sommer unter dem auskragenden Flachdach ihre Jungen aufziehen. Es handelt sich um Mehlschwalben, die das bald 30-jährige Gebäude als idealen Nistplatz nutzen.
Nester aus bis zu 1200 Lehmkügelchen
Die flinken Flieger sind Koloniebrüter. Sie bauen ihre charakteristischen Nester gerne in den Winkel zwischen Dachuntersicht und Fassade, im Gegensatz zu den Rauchschwalben, die bevorzugt in Viehställen brüten. Die Mehlschwalbennester sind wahre Kunstwerke, aus 1000 bis 1200 Lehmkügelchen zusammengeklebt. Der Rückgang von geeigneten Lehmpfützen und die trockenen Sommer der letzten Jahre haben am Bürohochhaus immer wieder zum Abbrechen der Nester geführt. Als Abhilfe hat Stephan Hutter schon vor einiger Zeit Kunstnester der Vogelwarte Sempach montiert. Da der Dachunterzug aber nur im Bereich der Balkone zugänglich war, die Schwalbenkolonie sich aber rund um das ganze Gebäude zieht, suchte er eine umfassende Lösung. Er setzte sich mit der Diepoldsauer Naturschutzgruppe Alta Rhy und deren Präsidenten Jürg Sonderegger in Verbindung. Eines der Vorstandsmitglieder ist Paul Lüchinger, von 1984 bis 1996 Diepoldsauer Feuerwehrkommandant. Er hatte die nötigen Beziehungen, um den Hubretter zu organisieren.
Knifflige Montagearbeit unterm Dach
AdF Samuel Eberli und Zaim Gagulic brachten das riesige Fahrzeug nach Diepoldsau und opferten ihren freien Samstag, um Naturschützer Hansruedi Schümperlin und Stefan Kuster in die Höhe zu hieven, wo sie die Lehmbauten der Schwalben durch Kunstnester ersetzten. In kniffliger Schraubarbeit montierten sie auch noch einige Mauersegler-Kästen, denn seit einigen Jahren zeigen auch die Spyren Interesse am hochstehenden Gebäude.
Mit den künstlichen Nestern kann ein weiteres Problem gelöst werden: Befinden sich die Nistplätze direkt an der Hausfassade, werden diese und alle darunterliegenden Vorsprünge mit Kot verschmutzt. Da die neuen Nester in einigem Abstand von der Hausmauer angebracht sind, bleibt das Gebäude sauber.
Mehlschwalben sind Zugvögel, die in Afrika, in einem Gebiet von der Sahara bis zur Kapprovinz überwintern. Die Diepoldsauer Schwalben machen sich Ende August auf den Weg ins Winterquartier und kommen Anfang Mai zurück. Da sie fast immer an ihren Geburtsort zurückkehren, werden sie im Mai 2018 die neuen Nistplätze vorfinden und dank Stephan Hutters Initiative dem Hochhaus an der Werkstrasse treu bleiben.

Naturexkursion ins Schmitterriet

Die Ortsgemeinde Schmitter besitzt auf der österreichischen Seite 110 ha Boden. Darunter befinden sich wertvolle Naturoasen. Auf der Exkursion bietet sich Gelegenheit unter kompetenter Leitung das Riet zu erkunden und Pflanzen und Tiere in diesen Nischen zu entdecken. Alle Interessierten treffen sich am kommenden Samstag, 9. September 2017, um 13.00 Uhr, mit Velo und Identitätskarte beim Zollamt Schmitter (Schweizerseite). Die Exkursion dauert etwa 2 ½ Stunden. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Auskünfte erteilt gerne Agnes Schümperlin, Tel. 071 733 28 84.

Naturschutzgruppe Alta Rhy

Quelle: Schule Diepoldsau

Quelle: Schule Diepoldsau

Naturexkursion, Familienwanderung Wartau / Magletsch

Die Exkursion musste leider wegen Regenwetter abgesagt werden.

Download Einladung: Naturexkursion_Burg_Wartau_Magletsch

Die Burgruine Wartau thront von weit sichtbar auf einem Hügel im Sarganserland. Nicht nur die Burg, sondern auch deren Naturumgebung ist imposant. Am Sonntag, den 25. Juni, lädt die Naturschutzgruppe alle Interessierten ein, diese einmalige Tier- und Pflanzenwelt mit dem Biologen Urs Weber, der dieses Gebiet ökologisch  betreut, zu erkunden. Abfahrt in Diepoldsau ist mit dem Bus um 08.30 Uhr, die Rückkehr erfolgt im Laufe des Nachmittags (Ankunftszeit in Diepoldsau 16-18 Uhr). Mit der Exkursion ist eine leichte Wanderung von ca. 2 ½ h verbunden. Die Teilnehmer/innen sind selber verantwortlich für das Billett (Diepoldsau – Weite Wartau retour) sowie das Mittagessen (Möglichkeit zum Bräteln bei der Burg).

Auskunft: Jürg Sonderegger, 071 733 38 66 oder www.naturschutzgruppe.ch

Bei zweifelhafter Witterung: Auskunft Samstagabend 18.00-20.00 Uhr

Naturschutzgruppe Alta Rhy

Quelle: http://www.verkehrsverein-wartau.ch

Quelle: http://www.verkehrsverein-wartau.ch

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Biberexkursion der Naturschutzgruppe Alta Rhy

Zeitungsartikel im Rheintaler, 08.03.2017

Am Samstag, 4. März, lud die Naturschutzgruppe Alta Rhy Diepoldsau zur Biber­exkursion ein. Rund 60 Interessierte folgten dieser Einladung. Unter fachkundiger Führung von Wildhüter Mirko Calderara wurde am oberen Rheinspitz in Diepoldsau verschiedenen Spuren des Bibers nachgegangen: Der Biber hat pro Quadratzentimeter 23000 Haare, der Mensch nur 226. Der Biber bevorzugt Weidenrinde als sein Lieblingsfutter. Am oberen Rheinspitz sieht es so aus, als ob der Biber bald Nachwuchs bekommen könnte.

Alle Teilnehmer waren von den Infos und Ausführungen von Mirko Calderara begeistert. Selbst der einsetzende Regen konnte die gute Stimmung nicht trüben.

Bei Kaffee und Kuchen wurde dann noch rege weiter diskutiert. (pd)

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Kröten gerettet (ab 2008)

Stunden Freiwilligenarbeit hat Natur60+ geleistet!

Vogel- und Fledermauskästen ausgemistet

Hecken und Weiher gepflegt