Naturschutzgruppe Alta Rhy

Gruezi und herzlich willkommen ...

... am Alta Rhy in Diepoldsau

Amphibienwanderung, Sperre der Rietstrasse zwischen Balgach und Diepoldsau

Bald ist es wieder soweit: Sobald im Frühling in feuchten Nächten die Temperaturen wenige Grad über der Nullgrad-Grenze liegen, beginnen verschiedene Amphibien (Frösche, Kröten und Molche) ihre Laichplätze aufzusuchen. Die meisten Amphibienarten legen auf ihrem Weg vom Sommerquartier zum Laichgewässer Strecken bis zu einigen Kilometern zurück. Dabei sind sie oft gezwungen, Wege und Strassen zu überqueren. Da die in der Schweiz vom Aussterben bedrohten Tiere in der Nacht meist in grossen Zügen unterwegs sind, werden sie von den Fahrzeugen in Massen überrollt, was den Fortbestand der gesamtschweizerisch geschützten Tiere weiter gefährdet.
Je nach Witterung wird deshalb auch im Rheintal die Rietstrasse zwischen Balgach und Diepoldsau ab 18 Uhr bis etwa 23 Uhr für den Verkehr gesperrt. In dieser Zeit haben Kröten und Frösche, die zum Moosanger wandern, um dort zu laichen, Vortritt. Die Verantwortung für die Sperrung tragen der Ornithologische Verein Widnau, die Balger Natur und die Naturschutzgruppe Alta Rhy, Diepoldsau.

Ausstellung in den Grenzerhäuschen: Raben und Krähen: Ungeliebte Nachbarn!?

Die Grenzerhäuschen sind ehemalige Unterstände für die Zollbeamten und Zollbeamtinnen zur Kontrolle der grünen Grenze. Die Naturschutzgruppe Alta Rhy hat die drei noch erhaltenen renoviert und nutzt den kleinsten Ausstellungsraum der Ostschweiz für Ausstellungen.

Das aktuelle Thema befasst sich mit den Krähen und Raben: Im ersten Häuschen werden die Raben/Krähen der Gegend kurz vorgestellt, im zweiten geht es darum, ob es Sinn macht, die (von vielen ungeliebten) Krähen abzuschiessen. Das dritte Häuschen zeigt auf, dass Krähen extrem faszinierende und intelligente Vögel sind, die ein Eigen-Bewusstsein haben, Werkzeuge herstellen können und die sogar wissen, was die Menschen über sie denken.

Suche im Web und pflanze Bäume ?!

Die Suchmaschine Ecosia verwendet die Einnahmen aus den Suchanfragen, um dort Bäume zu pflanzen, wo sie dringend benötigt werden. Installiere die kostenlose Browser-Erweiterung und trage mit jeder Suche zur Anpflanzung bei. Auch als App für mobile Endgeräte verfügbar.

Mache Ecosia zu deiner neuen Suchmaschine und pflanze so kostenlos und nebenbei Bäume.

Im Schnitt muss etwa 45 Mal mit Ecosia im Internet gesucht werden, um einen Baum zu Pflanzen. Bis Ende Januar 2021 wurden schon über 118 Mio Bäume gepflanzt!
Weitere Informationen findest du hier: https://info.ecosia.org/what

Lasst uns Bäume pflanzen nicht nur auf der Rheininsel, sondern auf der ganzen Welt!

Naturschutzgruppe Alta Rhy

Schriftliche Hauptversammlung Naturschutzgruppe Alta Rhy 2021

Liebe Naturfreunde

Angesichts der aktuellen Corona-Situation ist es uns nicht möglich, gemäss Statuten die Hauptversammlung im ersten Quartal als Präsenzveranstaltung durchzuführen, wir haben uns für ein schriftliches Vorgehen entschieden, sind uns aber bewusst, dass dies auch nicht statutengemäss ist. Wir bitten um Verständnis und danken, wenn du dieses Vorgehen mitträgst.

Nachfolgend die Links zu den Jahresberichten und den Statuten:

Link zu Jahresbericht Naturschutzgruppe Alta Rhy: https://naturschutzgruppe.ch/jahresberichte-2/
Link zu Statuten und Statutenänderungsvorschlag: https://naturschutzgruppe.ch/ziele/
Link zu Jahresbericht Natur 60+: https://naturschutzgruppe.ch/jahresberichte-natur60/

Naturschutzgruppe Alta Rhy

Weihnachtsspaziergang

Der Anlass findet statt!

Bitte Maske mitnehmen und bei den Grenzerhäuschen und bei Nichteinhaltung der Mindestabstände bitte Maske tragen.

Als Alternative zur traditionellen Waldweihnacht führen wir dieses Jahr am 23. Dezember einen abendlichen Weihnachtsspaziergang durch. Zwischen 17.00 und 19.30 Uhr begeben sich Gross und Klein selbständig auf einen Rundgang zu den Grenzerhäuschen am Alten und Neuen Rhein. Die aktuelle Ausstellung ist dem Thema Weihnachtschrömli gewidmet. Natürlich können solche auch probiert werden. Der ca. 45 Minuten dauernde Rundgang ist mit Fackeln oder Lichtern signalisiert. Aufgrund der Corona-Situation sind alle angehalten, den Spaziergang selbständig in den Familien oder Kleingruppen zu machen und Abstand zu halten. Bei unsicherer Wetterlage oder Verschärfung der Corona-Problematik geben am Vorabend die Homepage www.naturschutzgruppe.ch oder das Telefon 071 733 38 66 Auskunft über die Durchführung.

Impressionen:

Einheimische Vielfalt in unsere Gärten! Sträucher(tausch)-Aktion Diepoldsau-Schmitter

Weiterführende Informationen siehe Sträucher(tausch)-Aktion Diepoldsau-Schmitter

Maskenpflicht / Abstand halten / gestaffelte Abgabe / max. 15 Personen

-> angepasster Ablauf durch aktuelle Corona Situation, siehe unten im Beitrag. 
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Ersetzen Sie die schädlichen fremd­ländischen Sträucher durch wertvolle einheimi­sche!

Die Naturschutzgruppe Alta Rhy und die Ortsgemeinden Diepoldsau und Schmit­ter führen dieses Jahr eine Sträucher(umtausch)-Aktion durch. Pro Postadresse kön­nen maximal 10 einheimische Sträu­cher ko­stenlos bezogen werden, wenn gleichzeitig Kirsch­lor­beer-, Som­mer­­flieder-, Forsythsie-Sträucher oder Essig­bäume mit ihren Wur­zeln entsorgt werden.

Neben der Tauschaktion können zudem einheimische wurzel­nack­te Sträucher zum günsti­gen Preis von 5.– Fr. bezogen werden.

Mit der Aufwertung oder Neupflanzung leisten Sie Ihren Beitrag an eine wertvolle und vielfältige Rheininsel.

Bestellungen mit dem Bestellformular bis zum 15. Oktober an

Naturschutzgruppe Alta Rhy, Jürg Sonderegger, Bienenstr. 7, Diepoldsau
Tel. 071 733 38 66 oder jsond@posteo.ch

Tausch und Abgabe: Samstag, 31.10., 09-1200, beim Bauamt Diepoldsau

Liebe Naturfreunde,

Nachdem sich die Coronasituation verschärft hat, möchten wir alles tun, damit am nächsten Samstag bei der Übergabe der Sträucher keine Ansteckungen passieren. Deshalb treffen wir folgende Massnahmen:

Der Ablauf (Abgabe der Neophyten und Holen der neuen Pflanzen) ist klar strukturiert.

Eure Bestellungen liegen  dezentral und angeschrieben bereit, können selbständig geholt und anschliessend bezahlt werden. Bitte beim Bezahlen den Betrag bereithalten, zwingend eine Maske tragen und den Abstand einhalten. So können die Kontakte so kurz als möglich gehalten werden können.

Um Ansammlungen zu vermeiden, staffeln wir die Übergabe und bitten diejenigen, denen es möglich ist, sich an die folgenden Zeiten zu halten:

Nachnamen A bis G: 0900 bis 0945 Uhr

Nachnamen H bis O: 0950 bis 1040 Uhr

Nachnamen P bis Z: 1045 bis 1130 Uhr

Die Übergabe findet beim alten Werkhof auf der Sportplatzseite und damit mit genügend Abstand zum Altersheim statt.

Wir danken für euer Verständnis und das Mitmachen an der Aktion. Bliibed gsund

Jürg Sonderegger

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Weiterführende Informationen siehe Sträucher(tausch)-Aktion Diepoldsau-Schmitter

Besuch Rhesi Versuchshalle Dornbirn zusammen mit Balger Natur -> Abgesagt

Besuch Rhesi Versuchshalle Dornbirn -> Der Anlass wurde wegen der aktuellen Corona-Situation kurzfristig abgesagt 

Mittwoch 4. Nov. 2020 Vortragsbeginn 18:30 Uhr in der Versuchshalle

Der Verein Balger Natur lädt zusammen mit der Naturschutzgruppe Alta Rhy Diepoldsau zu einem Vortrag in der Rhesi Versuchshalle Dornbirn. In dieser grossen Halle wird zurzeit im Masstab 1:50 simuliert, wie der Rhein zwischen Widnau und Höchst fliessen würde, wenn die Umgestaltung so gemacht wird wie jetzt geplant. Ein Referent führt uns mit ausführlichen Erklärungen durch die Halle. Die Neugestaltung des Rheins ist ein grosses Thema und interessiert uns als Naturschutzgruppe.

Rhesi = Rhein – Erholung und Sicherheit

Der Führung beginnt um 18:30 und dauert bis ca. 20:00

Wir treffen uns wie folgt (Diepoldsauer reisen individuell an):

Balgach Rathaus ab 17:34
Heerbrugg Bahnhof ab (Bus Nr. 351) 17:47
Dornbirn Steggasse an 18:08
Fussweg bis Rhesihalle 15 Min.

Dornbirn Steggasse ab 20:29 (letzter Bus!)
Heerbrugg Bahnhof an 20:59
Heerbrugg Bahnhof ab 21:01
Balgach Rathaus an 21:05

Billett bitte selbst lösen.

Die Führung ist kostenlos.

 Anmeldung erwünscht da wir nicht mehr als 20 Teilnehmer sein sollten (tobias@schmidheini.ch oder 071 722 8837)

Naturschutzvertreter fordern Umdenken bei der Ortsplanung bezüglich im Natur- und Umweltschutz

Die Vertreter der Rheintaler Naturschutzgruppen von Thal bis Rüthi trafen sich in Heerbrugg mit dem Ziel gemeinsame Natur-/ Umweltschutz-Richtlinien und Vorschläge zu erarbeiten, welche für die Ortsplanung im St. Galler Rheintal wegleitend sein soll. Die lokalen Naturschutzorganisationen sehen in diesen eine grosse Chance, um mit den Planungsarbeiten Antworten auf absolut dringende Zukunftsherausforderungen zu finden. Lokal verantwortungsbewusst zu handeln, sind wir unseren Nachkommen schuldig!

Die aktuellen Planungsarbeiten müssen diese riesigen Herausforderungen ernst nehmen, einbeziehen und alles daransetzen, dass für die nächsten Jahrzehnte eine wirklich nachhaltige Entwicklung vorangetrieben wird. Ökologische und Naturschutzanliegen sind ebenso ernst zu nehmen wie die ökonomischen und sozialen. Denn Naturschutz ist Menschenschutz! Noch nie haben sich in unserer Region die Naturschutz-Vertretungen zusammengeschlossen, um ein Anliegen gemeinsam einzubringen und voranzutreiben. Dass dies unter der Leitung von Tobias Schmidheini gelungen ist, ist ein Zeichen für die Dringlichkeit des Themas. Mit der Gestaltung der Planungsgrundlagen und der neuen Baureglemente haben wir die einmalige Chance, mit wenig Aufwand viel Gutes zu tun. Unsere Forderungen sind realistisch, zeitgemäss, nötig und zukunftsgewandt. Sie sind nicht aus der Luft gegriffen und absolut umsetzbar. Viele Städte in der Schweiz haben die beiliegenden Ideen bereits im Baureglement verankert. Und – ist es nicht bedenklich, dass Städte, wie Zürich heute biodiverser sind als die ländlichen Gemeinden des Rheintals? Es ist Zeit, zu handeln. Die Anliegen der Biodiversitätsförderung müssen prominent Einlass in die revidierten Entwicklungskonzepte und Baureglemente erhalten, denn die Klimapolitik und Biodiversitätsförderung beginnt lokal, im Siedlungsgebiet vor der Haustüre und in der unmittelbaren Umgebung. Das Rheintal wird wegen der Innovationskraft der Bevölkerung gelobt. Wie wäre es, die Chance zu nutzen, gemeindeübergreifend und vereint zu einem Musterbeispiel für die Biodiversitätsförderung zu werden?

Der Fokus liegt auf folgenden Herausforderungen:

  • Verlust an Biodiversität
  • Klimaveränderung mit vermehrten langen Trocken- und Hitzeperioden und sintflutartigen Regenmengen

Quelle: balger-natur.ch

Weiterlesen: Pressetext Naturschutzvertreter fordern Umdenken 

Behördeneingabe: Behördeneingabe Naturschutzgruppen_20200824

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